Kritische Diskussion

Die Gemeinwohl-Ökonomie wächst und wächst – mehr als 1500 Unternehmen haben sich als Unterstützer eingetragen. Wie bei jeder Initiative des Wandels ruft die GWÖ nicht nur Begeisterung und Beteiligung hervor, sondern auch Ängste und Widerstand. Zwei Beispiele sind die Wirtschaftskammer und die Julius-Raab-Stiftung in Österreich. Auf ihre Texte haben wir verschiedentlich geantwortet:

  • Die Wirtschaftskammer-Zeitung "Thema Vorarlberg" veröffentlichte in der Ausgabe vom September 2014 einen kritischen Artikel zur Gemeinwohl-Ökonomie von René Schmidtpeter (wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für humane Marktwirtschaft in Salzurg) mit dem Titel "Viva la Gemeinwohl - Ein Wolf im Schafspelz"
  • Im ersten Halbjahr 2014 haben Gespräche mit VertreterInnen der wirtschaftspolitischen Stabsabteilung der WKO stattgefunden. Nach inhaltlicher Annährung bei gutem Gesprächsklima wurde beschlossen, dass der Dialog weitergeführt wird und von weiteren Publikationen Abstand genommen wird.
  • Der Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie hat am 10.3.2014 bezugnehmend auf 10 Dokumente von WKO, Wirtschaftsbund & Julius-Raabstiftung ein 25-seitiges Dossier verfasst. Kurzfassung
  • Die Junge Wirtschaft Österreich hat in der Ausgabe Dezember 2013 des gleichnamigen Magazins den Artikel "«Gemeinwohlökonomie» im Reality-Check" veröffentlicht.
  • Die "Unternehmerin" hat in der Ausgabe 4/2013 einen "Faktencheck" über die Gemeinwohl-Ökonomie veröffentlicht.
  • Stellungnahmen von Pionier-Unternehmer.innen Lisa Muhr & Katharina Kronsteiner, sowie Leserinnenbriefe dazu. Auf die Antwort der Chefredakteurin Elisabeth Zehetner hat Lisa Muhr erneut geantwortet.
  • Die online Zeitung scharf-links.de hat am 11. Dezember 2013 den GWÖ-kritischen Artikel "«Kooperative Marktwirtschaft» jenseits gesellschaftlicher Auseinandersetzungen" von Christian Zeller veröffentlicht
  • Die Wirtschaftskammer Steiermark hat 2013 eine Broschüre zu den Themen Wachstumskritik und Gemeinwohl-Ökonomie verfasst.
  • Christian Felber hat unter Mithilfe einiger Co-AutorInnen im November 2013 eine Antwort verfasst.
  • Die Wirtschaftskammer Österreich hat am 27. August 2013 eine "umfassende und kritische Analyse" mit dem Titel "Gemeinwohl-Ökonomie auf dem Prüfstand" veröffentlicht. Eine Stellungnahme ist im "Dossier" weiter oben enthalten.
  • Der Standard hat am 26. Juli 2013 einen Gastkommentar  "Menschenrechte als Wettbewerbshindernis" von Bernhard Ungericht, Universität Graz, zum Nationalen CSR-Plan vom 29. Mai 2013 veröffentlicht
  • Die Julius-Raab-Stiftung hat 2012 eine Broschüre und wissenschaftliche Analyse von René Schmidpeter zur GWÖ veröffentlicht, die sich sehr kritisch und teilweise einseitig mit der GWÖ auseinandersetzen.
  • Christian Rüther, Redaktionsteam-Mitglied hat daraufhin im Juli 2013 eine Replik verfasst und auf seiner Website veröffentlicht. Diese Replik gibt nur die Meinung von Christian R. wieder und ist keine offizielle Antwort der Bewegung. Ziel des Textes ist, dass sich jede und jeder selbst eine kritische Meinung zu den unterschiedlichen Themen bilden kann.
  • Bernhard Ungericht, CSR-Experte von der Uni Graz, hat im August 2013 – ehrenamtlich – ein Gutachten über die "wissenschaftstheoretische Begutachtung" von René Schmidpeter verfasst und dies auf die Erfüllung wissenschaftlicher Mindestkriterien geprüft.
  • Das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt berichtet in der Serie "Schöne Aussichten" in Folge 9 über "Die Gemeinwohl-Ökonomie - Das Wirtschaftsmodell der Zukunft?" Autorin: Prof. Dr. Ulrike Reisach, 27. Februar 2012
  • Die Presse hat am 24. Januar 2012 den GWÖ-kritischen Artikel "Wie man sich ein Weltbild richtig zurechtbiegt" von Michael Amon veröffentlicht