Inhalte der Gemeinwohl-Bilanz

A LIEFERANT/INNEN
A1 Ethisches Beschaffungsmanagement
A1.1 Berücksichtigung regionaler, ökologischer und sozialer Aspekte bzw. höherwertiger Alternativen
A1.2 Aktive Auseinandersetzung mit den
Risiken zugekaufter P/D und Prozesse zur Sicherstellung
A1.3 Strukturelle Rahmenbedingungen zur
fairen Preisbildung
   
B GELDGEBER/INNEN
B1 Ethisches Finanzmanagement
B1.1 Institutionalisierung
B1.2 Ethisch-nachhaltige Qualität des Finanzdienstleisters
B1.3 Gemeinwohl-orientierte Veranlagung
B1.4 Gemeinwohl-orientierte Unternehmens-Finanzierung
   
C MITARBEITER/INNEN INKL. EIGENTÜMER/INNEN
C1 Arbeitsplatzqualität und Gleichstellung
C1.1 MitarbeiterInnen-orientierte Organisations-kultur und -strukturen
C1.2 Faire Beschäftigungs- und Entgeltpolitik
C1.3 Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung einschließlich Work-Life-Balance/flexible Arbeitszeiten
C1.4 Gleichstellung und Diversität
C2 Gerechte Verteilung der Erwerbsarbeit
C2.1 Senkung der Normalarbeitszeit
C2.2 Erhöhung des Anteils der Teilzeit-Arbeits-modelle und Einsatz von Zeitarbeit (bei voller Bezahlung)
C2.3 Bewusster Umgang mit (Lebens-) Arbeitszeit
C3 Förderung ökologischen Verhaltens der MitarbeiterInnen
C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit
C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz
C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung und unternehmensinterne Prozesse
C4 Gerechte Verteilung des Einkommens
C4.1 Innerbetriebliche Einkommensspreizung
C4.2 Mindesteinkommen
C4.3 Transparenz und Institutionalisierung
C5 Innerbetriebliche Demokratie und Transparenz
C5.1 Grad der Transparenz
C5.2 Legitimierung der Führungskräfte
C5.3 Mitbestimmung bei Grundsatz- und Rahmen-Entscheidungen
C5.4 Mit-Eigentum der MitarbeiterInnen
   
D KUND/INNEN, PRODUKTE, DIENSTLEISTUNGEN, MITUNTERNEHMER/INNEN
D1 Ethisches Verkaufen
D1.1 Gesamtheit der Maßnahmen für eine ethische KundInnen-Beziehung
(ethisches Marketing und Verkauf)
D1.2 Produkttransparenz
D1.3 Umfang der KundInnen-Mitbestimmung / gemeinsame Produktentwicklung / Marktforschung
D1.4 Service-Management
D2 Solidarität mit Mitunternehmen
D2.1 Offenlegung von  Informationen + Weitergabe von Technologie
D2.2 Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen usw. (kooperative Marktteilnahme)
D2.3 Kooperatives Marketing
D3 Ökologische Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen
D3.1 Effizienz und Konsistenz: Produkte/Dienst-leistungen sind im ökologischen Vergleich zu MitwerberInnen bzw. Alternativen mit vergleichbarem Nutzen
D3.2 Suffizienz: Aktive Gestaltung für eine ökologische Nutzung und suffizientem Konsum
D3.3 Kommunikation: Aktive Kommunikation ökologischer Aspekte den KundInnen gegenüber
D4 Soziale Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen
D4.1 Erleichterter Zugang zu Informationen/ Produkten/Dienstleistungen für benachteiligten KundInnengruppen
D4.2 Förderungswürdige Strukturen werden durch Vertriebspolitik unterstützt
D5 Erhöhung der sozialen und ökologischen Branchenstandards
D5.1 Kooperation mit MitwerberInnen und PartnerInnen der Wertschöpfungskette
D5.2 Aktiver Beitrag zur Erhöhung legislativer Standards
D5.3 Reichweite, inhaltliche Breite und Tiefe
   
E GESELLSCHAFTLICHES UMFELD (REGION, SOUVERÄN, ZUKÜNFT. GENERATIONEN, MITMENSCHEN, NATUR)
E1 Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte/Dienstleistungen
E1.1 Produkte/Dienstleistungen decken den Grundbedarf oder dienen der Entwicklung
der Menschen/der Gemeinschaft/der Erde und generieren positiven Nutzen
E1.2 Ökologischer und sozialer Vergleich der
Produkten/Dienstleistungen mit Alternativen mit ähnlichem Endnutzen
E2 Beitrag zum Gemeinwesen
E2.1 Leistungen
E2.2 Wirkungen
E2.3 Intensität
E3 Reduktion ökologischer Auswirkungen
E3.1 Absolute Auswirkungen
E3.2 Relative Auswirkungen
E3.3 Management und Strategie
E4 Minimierung der Gewinnausschüttung an Externe
E4.1 Außenausschüttung
E4.2 Gemeinwohl-orientierte Gewinnverwendung:
Ausschüttung an Arbeit-Gebende“, Stärkung des Eigenkapitals sowie ökosoziale Reinvestitionen
E5 Gesellschaftliche Transparenz und Mitbestimmung
E5.1 Umfang GWÖ-Bericht (oder GRI-Level Nachhaltigkeitsbericht)
E5.2 Art der Mitbestimmung und Dokumentation
E5.3 Umfang der Mitbestimmung und einbezogener Berührungsgruppen
   
N NEGATIV-KRITERIEN
N1 Verletzung der Menschenwürde
N1.1 Verletzung der ILO-Arbeitsrechte/-normen/Menschenrechte
N1.2 Menschenunwürdige Produkte und Dienstleistungen
N1.3 Beschaffung bei / Kooperation mit Unternehmen, die die Menschenwürde verletzen
N2 Unsolidarisches Verhalten
N2.1 Feindliche Übernahme
N2.2 Sperrpatente
N2.3 Dumpingpreise
N3 Umweltzerstörung
N3.1 Illegitime Umweltbelastungen
N3.2 Verstöße gegen Umweltauflagen
N3.3 Geplante Obsoleszenz
N4 Sozial ungerechtes Verhalten
N4.1 Arbeitsrechtliches Fehlverhalten seitens des Unternehmens
N4.2 Arbeitsplatzabbau oder Standortverlagerung trotz Gewinn
N4.3 Umgehung der Steuerpflicht
N4.4 Keine angemessene Verzinsung für nicht-mitarbeitende Gesellschafter
N5 Undemokratisches Verhalten
N5.1 Nichtoffenlegung aller Beteiligungen und Tochterunternehmen
N5.2 Verhinderung eines Betriebsrats
N5.3 Nichtoffenlegung aller Finanzflüsse an Lobbyisten und Lobby-Organisationen /Nichteintragung in das Lobby-Register der EU
N5.4 Exzessive Einkommensspreizung


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